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HSG Herren holen den benötigten Punkt zum Klassenerhalt
M.Dötsch, Ruhr Nachrichten

SCHWERTE Bierdusche für den Trainer, erleichterte Spieler und Fans – spannender hätte es die HSG Schwerte-Westhofen nicht machen können. Einen Punkt benötigte der Landeslgist im letzten Saisonspiel gegen Schwelm zum sicheren Klassenerhalt, einen Punkt holte sie mit einem Unentschieden – eine Punktlandung.
Landesliga
HSG Schwerte/Westhofen - Rote Erde Schwelm 29:29 (14:15)
„Schöner Rahmen – schönes Spiel, besser hätte es nicht laufen können“, waren die ersten Worte von Trainer Kai Henning, der das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam.

Zu Beginn der Partie merkte man beiden Mannschaften die Nervosität an. Doch die Schwerter hatten eine Phase, in der sie in der Defensive Bälle gewannen und in der im Angriff alles passte. So gelangen sechs Tore in Folge zum 11:8. Doch auch Schwelm wollte den Sieg unbedingt und ging mit einer 15:14-Führung in die Pause.

Auch in der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf Augenhöhe. Die Schwerter behielten auch in Unterzahl die Ruhe und ließen sich nicht abschütteln – auch weil Sebastian Emde eine Parade nach der anderen zeigte.
Im Angriff lief nun Timm Höntsch zur Höchstform auf. Auch beim 25:27-Rückstand behielt der Rückraumspieler die Nerven und konnte innerhalb von einer knappen Minute zum 27:27 ausgleichen. Und die HSG hatte noch nicht genug. Yaltzis und erneut Höntsch brachten ihre Farben mit 29:27 in Front – 45 Sekunden vor Schluss war das der Klassenerhalt.

Schwelm schlug zwar nochmal zurück, konnte aber nur noch wenige Sekunden vor Schluss ausgleichen – für die Gäste aber ein wichtiger Treffer, denn im Falle einer Niederlage wären sie auf den letzten Platz abgerutscht. So bleibt ihnen als Vorletzter noch die Chance auf den Klassenerhalt.

HSG Jubel.jpg
Gemeinsamer Jubel
Foto:© HSG
TEAM UND TORE
Schwerte/Westhofen: Sebastian Emde, Mischa Quass - Dominik Yaltzis (3), Timm Höntsch (9), Sebastian Ablas (1), Nico Paukstadt (5/2), Alexandr Denissov (4), Peter Hengstenberg (1), Tim Schröter (3), Tim Decker (1), Alexander Nickolay, Max Arnold (1), Niklas Linnemann, Hendrik Pavlovic (1).